Der Workshop wird als praxisnaher Short Course abgehalten, bei dem die Teilnehmenden unter Anleitung selbstständig zuverlässigkeitsbasierte Methoden mit Hilfe geeigneter Software anwenden.
Ziel ist es, theoretisches Wissen direkt auf ingenieurpraktische Fragestellungen anzuwenden sowie das Nachweisformat im Vergleich zum Teilsicherheitskonzept zu verstehen und einordnen zu können.
Einführende Vorträge erläutern die Philosophie und den theoretischen Hintergrund zuverlässigkeits-basierter Methoden.
An dem Beispiel einer einfach rückverankerten, biegeweichen Verbauwand wird die Anwendung der Monte-Carlo-Simulation (MCS) und der First Order Reliability Methode (FORM) als probabilistische Verfahren vermittelt und der Bezug zu einer Bemessung nach dem bekannten Teilsicherheitskonzept hergestellt.
Sie haben ein Projekt und möchten wissen, wie Sie hier zuverlässigkeitsbasierte Methoden nutzen können? Reichen Sie uns gerne Ihre Fragestellung für die Gruppenarbeit bis zum 30. Oktober 2026 ein. Ein kurzer Themenvorschlag reicht, wir kontaktieren Sie dann im Vorfeld.
Programm
Tag 1
- Statistische Grundlagen für eine zuverlässigkeits-basierte Bemessung in der Geotechnik
- Monte-Carlo-Simulation (MCS) zur Zuverlässigkeits-basierten Bemessung
- Einführung PTK
- Bemessungsbeispiel einer einfach rückverankerten Verbauwand mit dem Teilsicherheitskonzept sowie zuverlässigkeits-basiert mittels Monte-Carlo-Simulation
Tag 2
- Charakteristische Kennwerte und das Teilsicherheitskonzept im Kontext der First-Order-Reliability-Method (FORM) – Eine Einführung
- Bemessungsbeispiel einer einfach rückverankerten Verbauwand mittels First Order Reliability Methode softwaregestützt durch das Probabilistic Toolkit


