Auch die Geotechnik steht in der Verantwortung, nachhaltiger, also wesentlich effizienter zu planen und zu bauen, um dem Ressourcenschutz, dem Schutz der Biodiversität und damit dem Klimaschutz Rechnung zu tragen. Diese Anforderungen werden zukünftig die Geotechnische Projektbearbeitung maßgeblich beeinflussen:

  • Es sind robuste Bauwerke zu erstellen, die an die Folgen des Klimawandels angepasst sind und geänderten Bedürfnissen oder Nutzungen während ihrer Lebensdauer nachkommen können.
  • Geotechnische Bauwerke sind effizient und ressourceneffizient zu gestalten, was einer Optimierung von Bemessungsverfahren und einer Entwicklung alternativer Baustoffe bedarf.
  • In den Vordergrund treten die Qualitätssicherung auf der Basis entsprechender Qualitätsmanagementsysteme, die sichere und nachvollziehbare Dokumentation der erstellten Bauwerke und ein bau- und nutzungsbegleitendes Monitoring anhand geeigneter digitalisierter Messsysteme und -methoden.
  • Die planerische Nachhaltigkeit des Projektes selbst wird hierbei vorausgesetzt.

Aufgaben & Ziele

Der Arbeitskreis AK 6.7 hat bisher folgende Zielsetzungen definiert:

  • Praxisbezogene Entwicklung und Darstellung, wie Nachhaltigkeitsziele in die Planung und Dimensionierung sowie den Bau und Rückbau und den Betrieb geotechnischer Bauwerke integriert und insbesondere von den Planungsbeteiligten wie den Bauherren und den Genehmigungsbehörden bewertet werden können.
  • Rückspiegelung in die geotechnische Bearbeitung eines Projektes im Hinblick auf das Erkundungsprogramm, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Erstellung geotechnischer Entwurfsberichte und die diesbezüglich erforderliche Kompetenz der geotechnischen Sachverständigen.
  • Erarbeitung von Hinweisen und Kriterien für eine baupraktische Umsetzung und Messung von Nachhaltigkeitszielen während der Ausführung unter Berücksichtigung von Impulsen aus der Bauwirtschaft und insbesondere von Spezialtiefbauunternehmen.
  • Recherche zu im Bauwesen/in der Bauwirtschaft bereits vorliegenden Schemata zur Bewertung der Nachhaltigkeit. Bewertung, inwieweit solche Schemata auf die Belange geotechnischer Fragestellungen übertragbar sind.
  • Hinweise zur Revision und Ergänzung bestehender normativer Regelungen.
Druckansicht

Weitere Arbeitskreise der Fachsektion Umweltgeotechnik

Obmann: Prof. Dr.-Ing. G. Heilbrock
Weitere Informationen
AK 6.4Landfill technology
Arbeitskreis ruht.
Obmann: Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Ramke
Weitere Informationen
AK 6.6Tailings
Obmann: Dr.-Ing. Michael Lersow
Weitere Informationen
Vollständigkeit der gelieferten Inhalte
Fehlende Inhalte:
Bilder, Publikationen, weitere Mitglieder
Einpflegestatus
In Bearbeitung / In Abnahme.