Die Fachsektion 6 (Umweltgeotechnik, vormals Deponien und Altlasten) der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) konzentriert ihr Tätigkeitsfeld nach der gegenwärtigen Strukturierung der DGGT auf die zugeordneten Arbeitskreise (siehe unten), weiterhin auf die Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse und auf die Förderung des Erfahrungsaustausches innerhalb und außerhalb der DGGT auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene.
Eine Aufgabe von herausragender Bedeutung war 1997 im Auftrag der DGGT die Herausgabe der Sammelveröffentlichung für die Geotechnik der Deponien und Altlasten, GDA 1997, das maßgebende technische Regelwerk, das die beim Entwurf, bei der Bemessung, beim Bau von Deponien und bei der Behandlung von Altlasten zu beachtenden geotechnischen Kriterien umfassend wiedergibt. An diesem Regelwerk haben aus unterschiedlicher Sicht Arbeitskreise der Fachsektionen „Bodenmechanik“, „Erd- und Grundbau“, „Felsmechanik“, „Ingenieurgeologie“ und „Kunststoffe in der Geotechnik“ mitgearbeitet.
Mittlerweile widmet sich die Fachsektion zudem verstärkt der Förderung und Entwicklung nachhaltiger Bauweisen in der Geotechnik. Nachhaltige Materialien, Produkte und Prozesse, die im Rahmen eines geotechnischen Projektes als Bau- oder Bauhilfsmaßnahmen angewendet werden, sind so zu entwickeln, herzustellen, zu dimensionieren und zu konstruieren, dass sie zur Reduzierung ihrer Umwelteinwirkungen effizient, ressourcenschonend und kreislauffähig sind. Für die praktische Umsetzung sollen Leitfäden aufgestellt werden, die langfristig auch eine Bewertungsgrundlage für Investoren und Genehmigungsbehörden bilden.
Die Fachsektion möchte für weitere Impulse kontinuierlich auch junge Geotechnikerinnen und Geotechniker in ihre Arbeit einbeziehen.



